Viel war 2025 los. Vom SchulRadbus Probebetrieb und Mobilitätspass in Stockerau im Frühjahr bis zu den vielen Radreparaturtagen in der Mobilitätswoche im Herbst letzten Jahres spannt sich der Bogen der Tätigkeiten des Mobilitätsmanagements Weinviertel. Und auch jetzt im Winter geschieht eine Menge. Gehzeit.Karten in Bisamberg und Hagenbrunn sowie Anfragen für eine Verkehrsberatung.
Mehr Verkehrssicherheit durchs Mobilitätsmanagement
Zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule, das sind Themen für die Jüngeren unter uns. Bewegung ist gesund, macht munter und fördert die Konzentration, die später zum Lernen benötigt wird. Einmal als Kind geübt, verlernt man das Radfahren auch in späteren Jahren nicht mehr. Der Elternverein der VS Stockerau begleitete zuerst einmal im Probebetrieb den vom Mobilitätsmanagement umgesetzten SchulRadBus auf zwei Routen zur Volksschule. Bislang ist der SchulRadBus an vier Tagen im Probebetrieb gefahren. Im Rahmen des Projkets gab es einen Mobilitätspass. Ein Monat lang vermerkten die Kinder aller Schulstufen, wie sie den täglichen Schulweg bewältigten. Der Elternverein der Volkschulen wertete die Ergebnisse aus und belohnte die aktivsten Klassen.
Der Weg zur Schule spielte auch in Langenzersdorf eine Rolle. Hier wurde eine Schulstraße samt Elternhaltestellen errichtet. Ein Folder mit Lageplan und Verhaltensregeln erklärt den Begleitpersonen Sinn und Zweck.
Aktiv mit dem Rad und zu Fuß unterwegs
Das Angebot einer Radreparatur gab es 2025 wieder bei den Gymnasien in Korneuburg und Stockerau. Aber auch die Gemeinden Enzersfeld, Hausleiten, Korneuburg, Langenzersdorf, Spillern und Stockerau führten einen Radreparaturtag durch. Bei dem konnte die Bevölkerung ihr Fahrrad durchchecken lassen. Die Organisation und Betreuung hatten neben dem Mobilitätsmanagement auch wieder das Team von LEADER und der KEM über.
Die Gehzeit.Karte liegt in Korneuburg nun in der Bürgerservicestelle auf. Ein Beitrag zur Förderung des Zufußgehens in der Gemeinde. Die Gehzeit.Karte Bisamberg ist ebenfalls fertiggestellt und in Hagenbrunn befindet sie sich gerade in Ausarbeitung.
Beratung vor Ort
Das Angebot der kostenlosen NÖ Verkehrsberatung durch das Mobilitätsmanagement hatten letztes Jahr zahlreiche Gemeinden im Weinviertel in Anspruch genommen. Harmannsdorf fragte zum Thema Verkehrsberuhigung und Hagenbrunn zur Förderung eines sicheren Schulweg an. Bei einem Vor-Ort-Termin wurde dann gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeitet.
Auch hat das Mobilitätsmanagement immer wieder Mobilitätsprojekte für mehr aktive Mobilität im Repertoire. In Sierndorf unterstützte es den Kauf einer Rollerabstellanlage für ihre Volksschulkinder, damit diese selbstständig mobil in die Schule rollern können.
