Am 20.04.2026 fanden in Wölbling zwei Schulworkshops statt, die vom Landespiloten „Sicherer Schulweg“ des Mobilitätsmanagements Niederösterreich von NÖ.Regional abgeleitet wurden. Ein Workshop wurde in der 4. Klasse der Volksschule, der zweite in der 4. Klasse der Mittelschule durchgeführt.
Das gemeinsame Thema war die sichere Gestaltung des Ortszentrums in Oberwölbling, denn hier befinden sich die Schulen und das Thema Schulmobilität spielt eine zentrale Rolle.
Das zeigte sich nicht zuletzt bei den Bürgerveranstaltungen zur Gemeindevision Wölbling im Februar und März diesen Jahres, bei denen das Mobilitätsmanagement NÖ-Mitte tatkräftig unterstützte. Die aktuelle Verkehrssituation vor den Schulen stellt eine große Herausforderung dar. Um dieser zu begegnen, steht eine Umgestaltung des Ortszentrums im Raum.
Ein klarer Fall: Auch Kinder und Jugendliche sollen aktiv in diesen Prozess eingebunden werden. Der Schulworkshop „Sicherer Schulweg“ des Mobilitätsmanagements Niederösterreich bietet dafür die ideale Möglichkeit.
Schulwege erkunden und Schulvorplatz mitgestalten
Altersgerecht angepasst erkundeten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines großen Luftbildteppichs ihre täglichen Schulwege sowie wichtige Freizeitwege im Ort. So konnten sowohl der Hauptort als auch die Katastralgemeinden aus der Vogelperspektive kennengelernt werden. Entlang dieser Wege wurden Wohlfühlorte sowie verkehrstechnische Gefahrenstellen identifiziert und direkt verortet.
Bürgermeister Peter Hießberger und GGR Birgit Hammerl begleiteten die Workshops persönlich und nahmen die Anliegen der Kinder und Jugendlichen aufmerksam auf.

Im Fokus stand vor allem das direkte Schulumfeld. Die Kinder der Volksschule hielten ihre Ideen für eine sichere und attraktive Gestaltung des Schulvorplatzes zeichnerisch fest.
Die Jugendlichen der Mittelschule arbeiteten auf Basis einer Planungsgrundlage bereits erste Grobentwürfe für ihr ideales Schulumfeld aus – direkt vor Ort. Mithilfe verschiedener Vorlagen für Gestaltungselemente entstanden vier Entwürfe.
Die Ergebnisse der Workshops zeigen klar, welche Maßnahmen den Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind: ein attraktiver gestalteter Schulvorplatz und moderne Bushaltestellen durch Begrünung, Sitzmöglichkeiten und Witterungsschutz. Auch eine nahe gelegene Lebensmittelversorgung, neue Spielgeräte sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden als wichtige Verbesserungen genannt.

Bürgermeister Peter Hießberger freut sich über diese sinnvolle Ergänzung zur Gemeindevision, „denn es ist nur richtig, die Kinder und Jugendlichen ebenso zur Ortsgestaltung direkt anzusprechen. Insbesondere mit der Verkehrsthematik im Schulumfeld sind sie besonders gefragt – für sichere Schulwege und einen qualitativen Aufenthaltsraum vor der Schule.“
Die Ergebnisse fließen in die Gemeindevision ein und wurden der Bevölkerung in diesem Rahmen bei der zweiten Zukunftswerkstatt am 28.04.2026 vorgestellt.
