Welche Wünsche und Bedürfnisse haben Kinder in Bezug auf Mobilität in ihren Gemeinden? Diese Frage stand bereits 2025 im Mittelpunkt eines Mobilitätsworkshops der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) „Fit für 2050“ an der Mittel- & Musikmittelschule Ober-Grafendorf. Nun wurde der Dialog mit Unterstützung des Mobilitätsmanagements Niederösterreichs fortgesetzt – diesmal direkt mit den politischen Entscheidungsträgern der Region.
Direkter Austausch auf Augenhöhe
Auf Einladung der KEM „Fit für 2050“ trafen die Schülerinnen und Schüler auf Bürgermeister Rainer Handlfinger (Ober-Grafendorf), Bürgermeister Michael Strasser (Weinburg) sowie Bürgermeisterin Brigitte Thallauer (St. Margarethen an der Sierning). Begleitet und moderiert wurde der Workshop vom Mobilitätsmanagement Niederösterreich.
Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch über aktuelle Mobilitätsthemen in den Gemeinden. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um ihre Ideen, Wünsche und Anliegen einzubringen. Besonders häufig wurden sichere Schulwege, bessere Radverbindungen, der öffentliche Verkehr sowie Verbesserungen im Umfeld der Schule besprochen.

Einblicke in Entscheidungsprozesse
Die Bürgermeister nahmen sich viel Zeit, um auf alle Fragen der Kinder einzugehen. Sie berichteten über bereits umgesetzte Maßnahmen zur Förderung einer sicheren Mobilität und gaben Einblicke in geplante Projekte in den Gemeinden. Gleichzeitig erklärten sie, warum manche Vorhaben aufgrund finanzieller, rechtlicher oder organisatorischer Rahmenbedingungen nicht sofort umgesetzt werden können. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen wertvollen Einblick in kommunale Entscheidungsprozesse.
Wertvoller Sichtwechsel
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen ist. Die Kinder konnten erfahren, wie Entscheidungen in den Gemeinden getroffen werden und welche Herausforderungen dabei berücksichtigt werden müssen. Umgekehrt erhielten die Bürgermeister wichtige Einblicke in die Sichtweise der jungen Generation.
Mit viel Engagement, spannenden Diskussionen und einem offenen Miteinander wurde deutlich: Die Kinder haben wertvolle Ideen – und ihre Stimmen verdienen Gehör.
