Vor allem mit dem bevorstehenden Wechsel in eine weiterführende Schule werden viele Kinder künftig selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Damit dies reibungslos und sicher funktioniert, gilt es viele Fragen zu klären. Ziel der Mobilitätsschule ist es daher, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf ihren zukünftigen Schulweg vorzubereiten und ihnen Sicherheit im Umgang mit Bus und Bahn zu vermitteln.
Theorie als Grundlage
Den Auftakt bildete ein Theorieteil in der Schule. Angeleitet von Gloria Winkler (Mobilitätsmanagement NÖ), Georg Huemer (NÖVOG) und Volkan Avci (ÖBB PV) lernten die Kinder, wie moderne Apps zur Routenplanung funktionieren und welche Informationen dort zu finden sind. Wie man am besten von A nach B kommt, konnten die Kinder praxisnah gleich auf den eigenen Schultablets ausprobieren.
Bahnhofsführung in Sigmundsherberg
Im Anschluss ging es zum Bahnhof Sigmundsherberg, wo Volkan Avci (ÖBB) den Kindern die Themen Verkehrssicherheit und Orientierung vermittelte. Gemeinsam wurden Bahnsteiganlagen, Anzeigetafeln, Beschilderungen und Sicherheitsmarkierungen erkundet. Die Kinder erfuhren außerdem, worauf beim Ein- und Aussteigen bzw. Warten am Bahnsteig besonders zu achten ist.
Mit dem Linienbus nach Horn
Den Abschluss der Mobilitätsschule bildete eine gemeinsame Busfahrt nach Horn und wieder retour nach Sigmundsherberg. Gemeinsam mit Georg Huemer (NÖVOG) übten die Schülerinnen und Schüler das richtige Verhalten an einer Bushaltestelle, beim Einsteigen sowie während der Busfahrt – auch das analoge Fahrplanlesen stand währenddessen auf dem Programm!
Mit der gelungenen Kombination aus Theorie und Praxis leistete die Mobilitätsschule einen wichtigen Beitrag , die Kinder auf ihre zukünftige und selbstständige Mobilität vorzubereiten. So gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln und können ihren Schulweg künftig selbstbewusst und sicher meistern.




