Gehen ist die einfachste und gesündeste Art der Fortbewegung. Rechtzeitig zum „Tag des Zufußgehens“ am 27. April ist die Gehzeit.karte für das Stadtgebiet Hollabrunn fertig geworden. Sie soll den Einstieg zum Gehen im Alltag unterstützen. Denn Gehen ist eigentlich auf vielen Wegen innerhalb der Gemeinde sogar ziemlich praktisch und schnell. Das ist einem oftmals gar nicht bewusst.
Gehzeit.karte für Hollabrunn
Die Gehzeit.karte bildet stark stilisiert ähnlich einem U-Bahn-Plan wichtige Strecken des täglichen Lebens in der Gemeinde ab. Anstelle von Meterangaben zwischen zentralen Punkten im Ortsgebiet wie Schule, Nahversorger, Gemeindeamt u.v.m. findet man Gehminuten. Die Gehzeiten wurden dabei mittels dem VOR AnachB Routenplaner berechnet. Im Plan befindet sich auch der Öffentliche Verkehr, denn jeder Weg beginnt zu Fuß – so auch zu den Bushaltestellen, gekennzeichnet durch ein gelbes “H”. Die Zeitangabe zwischen den Busstationen regt vielleicht sogar den einen oder anderen an eine Station zu Fuß zu gehen, um dann den Bus zu nehmen.
Gut für Körper, Geist und Seele
Immer wieder hört man es: Wer zu Fuß geht, tut etwas für seine Gesundheit. Bereits 7.000 – 8000 Schritte pro Tag erhöhen die Lebenserwartung. Gehen hat nachweislich einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem, den Stoffwechsel, den Bewegungsapparat, die Fitness, die psychische Gesundheit und das Gehirn.
Die Gehzeit.karte befindet sich auch in der nächsten Ausgabe des Blickpunkts, der Gemeindezeitung von Hollabrunn sowie ist auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Für ihre Gestaltung zeigte sich das Mobilitätsmanagement NÖ verantwortlich.
Gleichzeitig möchte Hollabrunn auch motivieren an der „Österreich Zufußgeh-Challenge“ vom 27. April – 27. Mai 2026 teilzunehmen und Schritte über die Walk15‑App zu sammeln. Dabei gibt es auch tolle Preise zu gewinnen.
Foto: Verkehrsausschuss mit neuer Gehzeit.karte

(c) Gemeinde Hollabrunn/ Barbara Sturmlechner
