Die über 2.200 EW-Gemeinde im Bezirk Gänserndorf macht einen wichtigen Schritt zur Verbesserung ihrer Mobilität im Ortsgebiet. Bei der letzten Vorstandssitzung fasste die Marktgemeinde Dürnkrut den Entschluss Mobilitätsgemeinde zu werden. So steht ihr fortan alle Unterstützung des Mobilitätsmanagements Niederösterreich kostenfrei zur Verfügung. Egal ob es sich um Fragen des öffentlichen Verkehrs, der Verkehrssicherheit, des Autoverkehrs oder der aktiven Mobilität handelt – Antworten darauf gibt es fortan direkt und auf kurzem Wege. Die neuen Mobilitätsbeauftragten sind Bürgermeister Stefan Istvanek und Amtsleiterin Michaela Krschka.
Herausforderungen gemeinsam meistern
Der zuständige Mobilitätsmanager Raimund Amesberger besprach bereits erste Mobilitätsthemen mit der Gemeinde. Die Verbesserung der Verkehrssituation bei den Bahnübergängen, gerade für Radfahrer und Fußgänger, ist der Marktgemeinde ein großes Anliegen. Mögliche gemeinsame Projekte sind u.a.: die Einrichtung von Elternhaltestellen im Schulumfeld oder die Erstellung einer Gehzeit.Karte zur Förderung des Zufußgehens. Auch möchte man einen Radreparaturtag abhalten. Aber auch eine Öffi-Schulung für Personen 60+ wurde diskutiert. Man sieht Mobilität ist vielfältig und Projekte gibt es zu Hauf – so auch in Dürnkrut. Bei der zukünftigen Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Mobilitätsmanagement Weinviertel wird an passgenaue Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Ort gearbeitet. „Mit der Unterstützung des Mobilitätsmanagements Niederösterreich können wir die Herausforderungen bei Mobilitätsthemen noch effizienter angehen“, freut sich Bürgermeister Stefan Istvanek.
Mobilität zukunftsfit weiterentwickeln
Als neue Mobilitätsgemeinde profitiert Dürnkrut ab jetzt von der fachlichen Begleitung durch das Mobilitätsmanagement. Der zuständige Mobilitätsmanager Raimund Amesberger steht mit der Deklaration der Gemeinde zur Mobilitätsgemeinde NÖ Dürnkrut fortan mit Rat und Tat zur Seite. Ziel ist es, Mobilität in ihrer gesamten Vielfalt – ob zu Fuß, mit dem Rad, dem öffentlichen Verkehr oder dem Auto – nachhaltig, sicher und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln. Somit kann die Marktgemeinde einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Landesmobilitätskonzeptes 2030+ leisten.

