Mit Bus oder Bahn in die höhere Schule? Das will gelernt sein. Das Mobilitätsmanagement Niederösterreich der NÖ.Regional unterstützt mit dem Angebot der „Mobilitätsschule“, diesmal in Achau. Gemeinsam mit den Volksschulkindern der 4. Klasse wurden Fahrplanlesen, Routenplaner-Apps und das richtige und sichere Verhalten in und um Bus und Bahn geübt.
Bürgermeisterin Marion Thurner begrüßt den eintägigen Workshop: “Da es in Achau keine höhere Schule gibt, ist es umso wichtiger für die Kinder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut zu werden und so ihren eigenständigen Bewegungshorizont zu erweitern.”
Auch Direktorin Falchetto-Zwickl freut sich über das Angebot der Mobilitätsschule in ihrer Volksschule. Sie sieht in der Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel viele Lernchancen: „sie fördern Selbstvertrauen, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, sich sicher und rücksichtsvoll in der Gemeinschaft zu bewegen.“
Probefahrt zum Schulstandort Mödling
Nichts geht über selbst Probieren, daher startete der Tag direkt mit einer Probefahrt zum höheren Schulstandort Mödling. Vor Ort inspizierten die Kinder den Bahnhof und Busbahnhof gemeinsam mit einem ÖBB– und einem NÖVOG-Mitarbeiter. Die Ticketautomaten wurden ausprobiert und sicheres Verhalten am Bahnhof wurde besprochen. Anschließend statteten die Schülerinnen und Schüler den beiden Gymnasien BG Bachgasse und BG & BRG Keimgasse einen Besuch ab. So konnten sich die Kinder auch gleich mit den zukünftigen Fußwegen vertraut machen.

Nach der Praxis folgt die Theorie
Im Anschluss nahmen die Kinder im Klassenzimmer unter Anleitung der anwesenden Expertinnen und Experten wichtige Tools zur Routenplanung unter die Lupe. Dazu gehörten das Lesen analoger Haltestellenaushänge von Bushaltestellen oder digitale Angebote von ÖBB und NÖVOG. Gemeinsam wurden wichtige Routen der Kinder durchgespielt, auf einem großen Handydisplay die Bedienung selbst ausprobiert und offene Fragen beantwortet.
Mobilitätsbeauftragter Christian Toyfl ist sich sicher: „Für viele Kinder in Achau gehören die Öffentlichen Verkehrsmittel bald zum Alltag. Umso wichtiger ist es, ihnen Sicherheit und Vertrauen im Umgang damit zu vermitteln. Mit dem Output aus der Mobilitätsschule steht einem selbstständigen Schulweg – mit Bus und Bahn – zur höheren Schule im Herbst nichts mehr im Wege“.
