Mit Bus oder Bahn in die nächsthöhere Schule? Das will gelernt sein. Das Mobilitätsmanagement Niederösterreich unterstützte mit dem Angebot der „Mobilitätsschule“, diesmal in Markt Piesting. Gemeinsam mit den Volksschulkindern der 4. Klassen wurden Fahrplanlesen, Routenplaner-Apps und das richtige und sichere Verhalten in und um Bus und Bahn geübt.
Mobilitätsschule im Klassenzimmer
Direkt im Klassenzimmer nahmen die Kinder unter Anleitung der anwesenden Expertinnen und Experten wichtige Tools zur Routenplanung unter die Lupe. Dazu gehörten das Lesen analoger Haltestellenaushänge von Bushaltestellen oder digitale Angebote von ÖBB und NÖVOG. Gemeinsam wurden wichtige Öffi-Verbindungen der Kinder durchgespielt. Auf einem großen Handydisplay konnten die Kinder die Bedienung selbst ausprobieren und Fragen stellen. Nach Lösen je einer kniffligen Frage bei jeder Station, gab es für jedes Kind ein Zertifikat zum erfolgreichen Abschluss der Mobilitätsschule.

Bürgermeister Erich Albrechtowitz und Vizebürgermeisterin Friederike Hornung begrüßten den halbtägigen Workshop: “Da viele Piestinger Volksschulkinder in weiterführende Schulen nach Wiener Neustadt und darüber hinaus wechseln, ist es umso wichtiger sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut zu machen. Dadurch werden sie selbstsicherer und erweitern auch ihren eigenständigen Bewegungshorizont.”
Auch Direktorin Alexandra Schober freute sich über das Angebot der Mobilitätsschule in ihrer Volksschule und ist sich sicher: „Für viele Kinder in Markt Piesting gehört der Öffentliche Verkehr bald zum Alltag. Umso wichtiger ist es, ihnen Sicherheit und Vertrauen im Umgang damit zu vermitteln. Mit dem Output aus der Mobilitätsschule, steht einem selbstständigen Schulweg – mit Bus und Bahn – zur höheren Schule im Herbst nichts mehr im Wege“.
Nach der Theorie folgte die Praxis
Nichts geht über selbst Schauen und Probieren. Die Kinder inspizierten gleich nach dem theoretischen Arbeiten in der Klasse gleich den gegenüber liegenden Bahnhof Markt Piesting. Auch wurde sich die Bushaltestelle der Linie 314 aus Bad Vöslau-Gainfarn kommend, angeschaut. Gemeinsam mit einem ÖBB- und einem NÖVOG-Mitarbeiter probierten sie vor Ort das Lesen der unterschiedlichen Fahrplanbilder und Haltestellenaushänge aus. Sie begutachteten das Bahnhofsgelände unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit und sprachen über sicheres Verhalten am Bahnhof und an der Bushaltestelle. Nach einem auflockernden Mitmach-Ratespiel rund ums Verhalten in und um Bus und Bahn am Schulweg freuten sich die Kinder zum Abschluss über zahlreiche kleine Goodies. Diese kamen von ÖBB, NÖVOG und Mobilitätsmanagement NÖ, die den kleinen, neuen Fahrgästen zum Dank für die super Mitarbeit zuteil wurden.

