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Kirchberg am Wagram setzt aufs Zufußgehen

In Kirchberg am Wagram gibt es neuerdings eine Gehzeit.Karte. Das Produkt wurde gemeinsam mit dem Mobilitätsmanagement Niederösterreich der NÖ.Regional und der Klima- und Energiemodellregion Wagram erarbeitet. Beim Naschmarkt am 23.05. 2026 wurde sie durch eine Gehaktion feierlich eingeweiht. 
Drei Menschen gehen auf die Gehzeit.karte schauend den Gehsteig entlang.
v.l.n.r. KEM-Manager Stefan Czamutzian, Mobilitätsmanagerin Luise Wolfrum und Bürgermeister Franz Aigner (c) Marktgemeinde Kirchberg am Wagram

Zufußgehen bewegt

Viele Menschen sitzen Großteils im Alltag. Bei der Arbeit, im Auto oder auf dem Sofa. Bewegung kommt oftmals zu kurz, dabei lassen sich durch Fußwege kleine Bewegungseinheiten schnell einbauen und fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Die Gehzeit.Karte macht mit ihrer schemenhaften Darstellung der wichtigsten Alltagsziele und Angabe der Entfernungen in Gehminuten aufmerksam: Viele Fußwege sind oft kürzer als gedacht. So ist man vom Zentrum Kirchbergs bei mittlerer Gehgeschwindigkeit in nur 11 Minuten am Bahnhof.

Am 23. Mai 2026 lud Bürgermeister Franz Aigner gemeinsam mit KEM-Manager Stefan Czmutzian und Mobilitätsbeauftragtem Stephan März zum Infostand rund ums Zufußgehen beim Naschmarkt im Zentrum ein. Dort lag auch die frischgedruckte Gehzeit.Karte auf. Weiters ist sie auch im Gemeindeamt erhältlich.

Menschen stehen mit Karten und Schildern vor Heurigentisch
Vorstellung der Gehzeit.Karte am Naschmarkt
v.l. Fritz Bitzinger (Energieberatung NÖ), Franz Aigner (Bürgermeister Kirchberg am Wagram), Ilse Fandl (Kirchberger Naschmarkt), Stefan Czamutzian (Region Wagram), Carina Kaserbacher-Würz (Vizebürgermeisterin Kirchberg am Wagram), Renate Holzmayer (Region Wagram), Tanja Stangl mit ihren Kindern Clemens, Carina und Clara, Bettina Überraker mit Livia Weixelbaum (c) Region Wagram

Bürgermeister Franz Aigner freute sich über den positiven Anklang der Gehzeit.Karte, denn „Zufußgehen belebt den Ort, fördert soziale Interaktionen und trägt zu einer guten Stimmung bei.“

Sitzen und rasten gehört dazu

Wer fleißig zu Fuß unterwegs ist, hat auch einmal eine Pause verdient. Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum in regelmäßigen Abständen von rund 300-500m sind dabei zielführend. Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind darauf angewiesen, umso essentieller ist es Angebote zu schaffen, damit diese Bevölkerungsgruppe überhaupt den Schritt wagt zu Fuß zu gehen. Außerdem eignen sich Sitzbänke ideal um die frische Luft zu genießen und ins Plaudern zu kommen. Daher unterstützt das Mobilitätsmanagement Niederösterreich der NÖ.Regional niederösterreichische Gemeinden bei solch einer Anschaffung. Seit Anfang des Jahres gibt es daher auch in Kirchberg am Wagram eine „Mobilitätsmanagement NÖ – Bank“.

Büprgermeister und Mobilitätsmanagerin sitzen mit Fördertafel auf neuer Bank
(c) Marktgemeinde Kirchberg am Wagram

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Luise Wolfrum MSc BA
Luise
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