Klimaneutralitätsfahrplan Ternitz 2040

Die Stadtgemeinde Ternitz startet mit Leuchtturmprojekten in die Umsetzungsphase, wie sie bis 2040 klimaneutral werden kann.
Klimaneutrailtätsfahrplan Ternitz 2040
Fahrplan Ternitz

Abschlussveranstaltung zur Planungsphase

Großes Interesse herrschte als am 8. Jänner das Projektteam rund um Umweltstadträtin Daniela Mohr den Klimaneutralitätsfahrplan für die Stadt Ternitz in der Stadthalle präsentierte. Nach der Eröffnung durch Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Ternitz mit Begrüßungsworten von LAbg. Bürgermeister Mag. Christian Samwald haben die Mitglieder des Projektteams zu jedem der fünf Handlungsfelder: Energie, Mobilität, Gebäude, Klimawandelanpassung und Industrie ein Leuchtturmprojekt präsentiert, um den Fahrplan auch inhaltlich mit Leben zu erfüllen.

Mobilitätsmanagerin DI Martina Sanz berichtete über eines der fünf Leuchtturmprojekte und stellte die zukünftige „Rad- und Gehzeit.Karte“ für Ternitz vor, in der die Entfernungen zwischen wichtigen Punkten im und rund ums Stadtgebiet in Minuten anstatt Metern bzw. Kilometern angegeben wird. Ziel dieser Karte ist es, die noch 2026 umgesetzt werden soll, der Bevölkerung aufzuzeigen, wie kurz etliche Wege eigentlich sind. Dies soll künftig das Zufußgehen und Radfahren im Gemeindegebiet fördern.

In ihrem launigen Vortrag „Fit4Future“ lud Christa Kummer, Romy-Preisträgerin sowie langjährige Stimme und Gesicht des ORF-Wetters, zum Erkennen, Umdenken und Handeln ein.

„Es geht darum, wie wir unsere Umwelt, unsere Lebensumstände gestalten und darum, wie verantwortungsvoll wir mit unserer Welt umgehen wollen, die wir unseren nachfolgenden Generationen übergeben werden,“ stimmt LAbg. Bürgermeister Mag. Christian Samwald gleich bei seinen Eröffnungsworten das Publikum auf das Projekt ein, um die Besucherinnen und Besucher schließlich aufzufordern: „Machen Sie mit, interessieren Sie sich, unterstützen Sie!“

Die Abschlussdarbietung der Mittelschule Ternitz mit dem Titel „a wish for peace – ein Wunsch nach Frieden“ hat schließlich niemanden in der Stadthalle unberührt zurückgelassen.

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