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Kirchberg am Wagram setzt auf Verkehrssicherheit

Nach erfolgreicher Verkehrsberatung wurden zwei Elternhaltestellen am Roßplatz in Kirchberg am Wagram ausgewiesen.
Zwei Menschen stehen auf einem Parkplatz, der als Elternhaltestelle gekennzeichnet ist.
Bürgermeister Franz Aigner und Vizebürgermeisterin Carina Kaserbacher-Würz an der Elternhaltestelle Roßplatz (c) Marktgemeinde Kirchberg/Wagram

Seit Anfang Jänner Woche gibt es zwei neue Elternhaltestellen am Parkplatz am Roßplatz. Hier können Eltern wie bei einer Kiss & Go-Zone die Kinder gesichert aussteigen lassen. Umgesetzt wurde das Projekt von der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsmanagement Niederösterreich der NÖ.Regional.

Was sind Elternhaltestellen?

Elternhaltestellen sind markierte Parkplätze, die speziell für das kurzzeitige Halten von Eltern-Pkws vorgesehen sind. Sie liegen bewusst wenige Minuten von der Schule entfernt, damit die Kinder den letzten Teil ihres Schulwegs selbstständig zu Fuß zurücklegen können. Das stärkt ihr Selbstvertrauen und sorgt für mehr Bewegung. Gleichzeitig tragen die Haltestellen zu einer spürbaren Verkehrsentlastung im unmittelbaren Schulumfeld bei.

Warum braucht Kirchberg am Wagram Elternhaltestellen?

Wie bei vielen anderen Schulen ist auch die Verkehrssituation bei den Schulen in Kirchberg am Wagram aufgrund der zahlreichen „Elterntaxis“ zu den Schulbeginn- und -endzeiten unbefriedigend. Daher ersuchte die Marktgemeinde um eine Verkehrsberatung, um die Positionen der Elternhaltestellen und die fußläufigen Verbindungen zur Volksschule auf ihre Verkehrssicherheit zu überprüfen.

Verkehrsberaterin Waltraud Wagner begutachtete die Situation mit Gemeindevertretern vor Ort. Dabei wurde der Parkplatz am Roßplatz als sichere Ein- und Ausstiegsstelle für die Kinder identifiziert und nun bereits beschildert. Ein Folder, der über die Maßnahme informiert, soll außerdem auf die neu geschaffenen Elternhaltestellen hinweisen und die Eltern zur Nutzung aufrufen.

Orthophoto in dem Positionen der Elternhaltestellen eingezeichnet sind, sowie ein Text an die Eltern
(c) NÖ.Regional

Mobilitätsbeauftragter Stephan März freut sich über die rasche Umsetzung und bittet, die neuen Elternhaltestellen in Anspruch zu nehmen, um damit die Verkehrssicherheit vor den Schulen zu verbessern.

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